Vorlage zum Üben :)

Es ist ein neuer Tag. Du öffnest deine Augen und nimmst wahr, wie die Sonnenstrahlen in dein Schlafzimmer scheinen und die Vögel draußen bereits den frischen Tag begrüßen, indem sie fröhlich zwitschern. Eigentlich ist das ein wunderschöner Morgen, doch du spürst, wie etwas in dir unruhig bzw. unzufrieden ist. Du nimmst also wahr, dass du dich schlecht fühlst. Nun hast du die Freiheit zu entscheiden: Möchtest du dieses Gefühl mit in den neuen Tag nehmen oder möchtest du viel lieber selbst Konfetti in dein Leben werfen und einen freudvollen Tag kreieren?

Nun fragst du dich vielleicht, wie das gehen soll. Deshalb möchte ich in diesem Beitrag gerne mit dir teilen, was für Impulse und Inspirationen mir der 1.Block der NLP-Practitioner Ausbildung gegeben hat!

Das eigene Mindset ist bereits am frühen Morgen das Entscheidende. Wenn du morgens aufwachst, kannst du dir zwei bis drei Minuten Zeit nehmen, um in Distanz zu dir selbst zu gehen und dich zu fragen: ‚In welchem Zustand bin ich?‘ Mach‘ jeden Morgen ein Check-up und sei empathisch mit dir selbst, indem du als Erstes einfach schaust, in welchem Zustand du dich befindest. Fühlst du dich gut? Freust du dich auf den Tag? Herzlichen Glückwunsch! Bist du schlecht drauf? Hast du ein negatives Gefühl in dir? Kein Problem, denn folgende Erkenntnis wird dir helfen.

manchmal musst du dir selbst Konfetti in dein Leben werfen

Im 17. Jahrhundert vertrat der französische Philosoph René Descartes die Theorie von Körper und Geist als getrennte Einheiten. Dies würde bedeuten, dass du dich an einem wie oben beschriebenen Morgen mit dem negativen Gefühl abfinden müsstest. Heute wissen wir aber, dass Körper und Geist keine voneinander unabhängigen Einheiten sind. Im Gegenteil: Körper und Geist beeinflussen einander! Und genau das zu nutzen hat mir NLP gelehrt. Folgende Übung hat es mir besonders angetan:

Wenn du merkst, dass dein Zustand negativ ist und du dich nicht gut fühlst, dann brauchst du vorerst nichts Weiteres als ein Spiegel. Stell‘ dich einfach davor und grinse dich selbst an. 60 Sekunden lang! Ja, das mag merkwürdig klingen, aber du kannst es nicht wissen, bevor du es nicht ausprobiert hast! Es lohnt sich wirklich. Das Gehirn kann nicht zwischen Fantasie und Realität unterscheiden. Wenn du dich also grundlos und obendrein aus einer schlechten Laune heraus selbst im Spiegel angrinst, denkt dein Gehirn aufgrund deiner Physiologie (dein Grinsen im Spiegel) ‚aha, sie/er ist gerade glücklich‘ und schüttet als Antwort darauf ganz viele Glückshormone aus! Dafür brauchen nicht einmal 60 Sekunden zu vergehen, denn spätestens nach 30 Sekunden musst du allein aufgrund der Tatsache lachen, dass du gerade in einen Spiegel reingrinst. Und das ist super! Denn du distanzierst dich auf gewisser Weise von dir selbst und nimmst dich und deine destruktiven Gedanken, die dich in den negativen Zustand versetzen, nicht mehr allzu ernst.

Du wirfst also Konfetti in dein Leben, indem du deinen eigenen Zustand veränderst. Und das kannst du wirklich jederzeit tun! Ja, es kostet ein wenig Überwindung, wenn man wirklich schlechte Laune hat. Man denkt sich ‚ach, als ob ich mich jetzt dumm vor den Spiegel stelle und vor mich hingrinse.‘ Aber es funktioniert jedes Mal. Du brauchst auch nicht jedes Mal diese Übung zu machen, aber ich finde sie aus drei Gründen sehr gut:

  • Wie gesagt, dein Gehirn kann nicht unterscheiden, ob dein Grinsen auf Fantasie oder auf der Realität beruht. Wenn du dich selbst anlächelst, signalisierst du deinem Gehirn schlicht und einfach, dass du „glücklich“ bist und dein Gehirn schüttet weitere Glückshormone aus. (wie wenn du aus Herzen lachen würdest!)
  • Nach ein paar Sekunden musst du über dich selbst lachen, distanzierst dich von deinem Problem und nimmst es und dich selbst nicht mehr allzu ernst (du distanzierst dich von Drama).
  • Du lenkst dich selbst ab. Dich selbst dazu zu bewegen, aktiv und bewusst eine Übung zu machen, die dir dazu verhelfen soll, in einen besseren Zustand zu kommen, bringt dich auf andere Gedanken. Dies mag sich paradox anhören, aber wenn du dein eigenes liebes Lächeln im Spiegel erst mal siehst, wird dir sicherlich das Herz aufgehen.

Probier‘ es einfach mal aus!

Die Spiegelübung ist eine von vielen Möglichkeiten, dir selbst Konfetti in dein Leben zu werfen. Es ist völlig normal, dass in deinem Leben nicht immer eitel Sonnenschein herrscht. Und du bist ein Mensch, also kann es ab und zu mal vorkommen, dass du auf einer niedrigen Energie schwingst, sprich, dass du nicht so gut drauf bist. Wichtig ist vor allem die Erkenntnis darüber, dass DU die Kontrolle über deinen mentalen Zustand hast! Denn das ganze Leben dreht sich darum, in einem guten Zustand zu sein bzw. stets darauf zu achten, dass man sich auf einem hohen Energielevel befindet. Wenn sich dir gegenüber jemand respektlos verhält oder dich auf irgendeiner anderen Art und Weise triggert, dann lass‘ nicht zu, dass diese Wirkung lange auf dich wirkt. Übernimm‘ die Macht und die Verantwortung über deine eigene Lebensfreude!

Denn es wird immer Menschen, Situationen und Tage geben, die dich aus der Ruhe bringen könnten! Doch wenn du dir im Klaren darüber bist, dass einzig und allein DU darüber entscheiden kannst, ob dir das Leben Spaß macht oder nicht, fühlst du dich stark und unaufhaltsam. Wähle deine eigene Einstellung aus und hab‘ Spaß und Freude am Leben. Im ersten Block der NLP-Ausbildung haben wir uns ein Video angeschaut, welches ich hier unbedingt mit dir teilen möchte, denn es ist wirklich faszinierend, wie der Mann seine Lebensfreude und seinen Mut nicht verloren hat.

Achim

Ich spreche von Nick Vujicic! Das Video, das ich im Folgenden verlinke, trägt den Titel: No Arms, No Legs, No Worries! (dt: Keine Arme, keine Beine, keine Sorgen)

Der Titel sagt schon alles: Nick Vujicic hat weder Arme noch Beine noch Sorgen! Weil er die Macht und Kontrolle über seine Einstellung und somit seine Lebensfreude hat. Schau‘ dir das Video am besten mal an. Es wird dich auf sehr viele wertvolle, hilfreiche Erkenntnisse bringen.

Abschließen möchte ich diesen Beitrag mit dem Thema Dankbarkeit, denn das war das, woran ich dachte, als ich das Video zum ersten Mal gesehen habe. Wenn ein Mensch ohne Arme und Beine so dankbar sein kann und das Leben so voller Freude leben kann, dann sollten wir in erster Linie dankbar dafür sein, einen gesunden Körper zu haben. Wir sollten uns – genauso wie Nick Vujicic – darauf fokussieren, was wir haben. Würde er sich darauf konzentrieren, was er NICHT hat (nämlich Arme und Beine), dann würde er vermutlich nie erfüllt und glückselig sein. Doch dieser Mensch inspiriert uns dadurch, indem er sein Leben nach dem Motto ‚No Arms, No Legs, No Worries‘ gestaltet. Ich würde die Message des Titels folgendermaßen auslegen:
Ich habe keine Arme und keine Beine. Und eigentlich sollte das eine Sorge, ein Mangel in meinem Leben sein. Folglich sollte ich eigentlich Sorgen haben. Aber ich habe keines davon: Weder Arme noch Beine noch Sorgen. Nur weil ich keine Arme und Beine habe, bedeutet das nicht, dass ich mein Leben nicht sorgenlos und in vollen Zügen genießen kann! <3

Vergiss‘ nicht: Egal, was uns widerfährt, egal, wie wir uns fühlen: Es gibt immer etwas, wofür wir dankbar sein können und wir können unseren Zustand JEDERZEIT verändern. Das nächste Mal, wenn dich irgendwer oder irgendetwas runterzieht, denke an diesen Beitrag und dessen Inhalt, der auf der NLP-Ausbildung basiert. NLP ist ein facettenreiches Werkzeug, das dir neue Perspektiven eröffnet und dir dazu verhilft, das Leben, das du selbst kreierst, voller Freude zu genießen!

Sei einfach gut und liebevoll zu dir selbst und gib‘ weder die Macht noch die Kontrolle über dein Wohlbefinden ab! Suche stets nach Freude und Spaß. Mach‘ das Beste aus jeder Situation.

WIRF‘ SELBST KONFETTI IN DEIN LEBEN!

Liebe Grüße,

dein NLP-Zauberlehrling Elifcan

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