Choose to shine – REFRAME your life mit NLP!

Es gibt nichts, was an sich gut oder schlecht wäre – erst das Denken macht es dazu.

~WILLIAM SHAKESPEARE~

Dinge passieren. Häufig sind das auch Dinge, die wir persönlich nicht beeinflussen können. Menschen, Situationen oder Umstände, die uns nicht besonders erfreuen, werden immer Teil unseres Lebens sein. Die wahre Kunst liegt darin, Herr/in über die eigenen Gedanken und die eigene Sichtweise zu sein. Denn wie Shakespeare bereits festgestellt hat, gibt es NICHTS, was AN SICH gut oder schlecht ist. Unsere eigenen Gedanken bewerten Gegebenheiten als gut oder schlecht. So machen wir uns häufig verrückt und lassen zu, dass uns äußere Faktoren aus der BALANCE bringen. In Wirklichkeit sind es nicht diese äußeren Faktoren, die uns beruhigen, sondern das, was sich innen abspielt: Unser Verstand spielt uns Streiche, indem er uns Bewertungen einflüstert. Wir glauben, was wir denken und vergessen dabei, dass das einzig und allein Gedanken sind, mit denen wir uns nicht identifizieren dürfen.

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass wir pro Tag rund 60.000 Gedanken denken.

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Unsere Aufgabe besteht darin, uns von diesen zu differenzieren. Evolutionsbedingt bewertet unser Gehirn alles als gut oder schlecht. Ist ja auch besser so. Wenn unsere Vorfahren diesen Instinkt nicht gehabt hätten, wären sie Säbelzahntigern zu Opfern gefallen, weil ihr Gehirn sie nicht gewarnt hätte.
Aber heute gibt es selten Momente, in denen wir Säbelzahntigern oder ähnlichen Gefahren ausgesetzt sind. Unser Gehirn bewertet allerdings weiterhin alles und jeden. Das passiert automatisch.
Eckhart Tolle unterscheidet zwischen dem Denker und dem Beobachter in uns. Der Denker denkt. Er teilt alles in gut und schlecht ein und ist ständig am Bewerten. Den Beobachter haben viele von uns noch nicht entdeckt. Doch wer diesen Teil in sich einmal findet, steht vor einer neuen Chance.

Einer Chance, die uns ermöglicht, die Sonne flexibel und selbstbestimmt dann in unser Leben zu holen, wenn wir es möchten.
Der Beobachter beobachtet den Denker
. Er distanziert sich von ihm.
Der Beobachter weiß, dass die Aufgabe des Denkers darin besteht, zu denken.
Der Beobachter weiß, dass der Denker nicht anders kann als zu denken und die Dinge zu bewerten.
Deshalb schmunzelt der Beobachter uns distanziert sich von dem Denker.
Der Beobachter weiß, dass er dem Denker nichts glauben muss und dass er diesen nicht allzu ernstzunehmen braucht.

Diese Differenzierung in Denker und Beobachter finde ich unglaublich hilfreich. Ich kann zwar schlecht in die Köpfe meiner Mitmenschen schauen, aber ich würde jede Wette eingehen, dass die große Mehrheit Sklave der eigenen Gedanken ist. Ist ja auch nicht verwerflich. Das ist nämlich das, was wir von Klein auf lernen. Du kannst Dich wahrscheinlich nicht daran erinnern (ich nämlich auch nicht), aber im Alter von 2 oder 3 Jahren haben wir uns bestimmt nicht gedacht: „Oh, ich bin dumm, weil ich das und das nicht kann“ oder „Ich bin nicht gut genug, weil das und das passiert ist“ oder „Es ist jetzt sehr schlecht, dass ich gerade hingefallen bin und mich verletzt habe. Schade, ich blute jetzt am Knie und ich bin so ein Pechvogel. Immer habe ich Pech.“
Höchstwahrscheinlich haben wir einfach nichts bewertet, weil wir uns keine Gedanken dazu gemacht haben. Doch im Laufe der Zeit ist es nicht zu vermeiden, dass der Denker in uns immer stärker wird. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass wir uns darüber BEWUSST sind, dass dieser lediglich einen von vielen Teilen in uns darstellt.
- Der Denker denkt und bewertet.
- Der Beobachter beobachtet, schmunzelt und weiß, dass er dem Denker nicht alles glauben muss.

In der Practitioner-Ausbilung durfte ich nun einen neuen Teil kennenlernen. Und ich muss echt sagen: Ich liebe diesen Teil. Er ist unglaublich kreativ und locker. Einfach relaxed. Diesen Teil kann tatsächlich nichts und niemand aus der Ruhe bringen. Und dieser Teil bringt mir die Sonne immer dann ins Leben, wenn ich es möchte. Es geschieht tatsächlich wie auf Knopfdruck. Diesen Teil nenne ich den REFRAMER.
Der Reframer ist im Dienst der NLP-Strategie REFRAMING unterwegs. Beim REFRAMING wird der RAHMEN, also die BEDEUTUNG einer Gegebenheit verändert. Indem der Rahmen verändert wird, wird gleichzeitig auch die Bedeutung verändert. Ein Beispiel dafür:

Sagen wir, ich breche mir das Bein. Ich muss die nächsten 6 Wochen ein Gips tragen und Krücken benutzen. Mein Arzt sagt mir, dass ich mein Bein nicht viel bewegen soll, sonst dauert die Heilung länger.

Der Denker in mir würde sagen: „Ich bin so ein Pechvogel. Wieso muss mir das passieren? Toll, jetzt kann ich nicht mehr trainieren und muss die ganze Zeit rumliegen. Wieso ist mir so was passiert?“

Der Beobachter würde dieses Procedere gelassen beobachten, ohne sich dazu zu äußern.

Der REFRAMER würde aus der negativen Ressource (=also, dass ich mir das Bein gebrochen habe) eine positive Ressource machen. Der REFRAMER würde mir sagen: „Ist doch cool, Du kannst jetzt endlich mal den Online-Spanisch-Kurs machen, den Du schon so lange machen wolltest. Das ist gewonnene Zeit. Du kannst sie nutzen, um Dich zu entspannen und Dinge zu tun, die Du schon lange machen willst. Außerdem kannst Du die Zeit dafür nutzen, die zwei Bücher zu lesen, die Du Dir bestellt hattest. Alles ist gut!“

Dem REFRAMER wird manchmal hinterher gesagt, dass er die Dinge „schön redet“. Ich kann Dir an dieser Stelle den feinen, aber entscheidenden Unterschied zwischen 'Schön reden' und 'Reframen' mitteilen:
'Schön reden' bedeutet, sich zu rechtfertigen, indem man Ausreden sucht und findet.
REFRAMEN hingegen ist eine neue Perspektive, die Dich handlungssicher macht. Eine Perspektive, die Dir erlaubt, das Gute, das in allem steckt, zu sehen und Gegebenheiten für Dich zu nutzen und Dein Leben selbstbestimmt und flexibel zu gestalten.

Der REFRAMER bringt Dir die Sonne immer dann in Dein Leben, wenn Du sie brauchst. Sei aufmerksam und beobachte diese drei Teile in Dir:

- Den Denker, der Dir viel Bullshit erzählt und Dich andauernd runterziehen möchte. Der Dinge, Situationen, Menschen und Gegebenheiten bewertet und in „gut“ und „schlecht“ einteilt und Dir Dein Leben erschwert. Wichtig: Der Denker ist evolutionsbedingt immer aktiv. Du brauchst den
- Beobachter, der ein Zeitfenster einbaut, innehält und den Denker samt seiner Produkte – also den Gedanken – beobachtet und entscheidet, ob diese für ihn hilfreich sind.
- Den REFRAMER, der aus Negativem Positives macht. Wie ein Zauberer. Glaub' mir, Du hast alle drei Teile (uvm.) in Dir.
In Dir steckt viel mehr, als Du denkst. Durch die NLP-Ausbildung wird mir das von Block zu Block immer bewusster.

Hol' Dir die Sonne in Dein Leben – wann immer DU DAS MÖCHTEST!

Dein Zauberlehrling,
Elifcan

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