Glaube nicht alles, was Du denkst

In welchem Bereich Deines Lebens gelingt es Dir nicht, in Deine volle Kraft zu kommen und Dein gesamtes Potenzial zu entfalten? Wo wünschst Du Dir Veränderung?

Wo wünschst Du Dir mehr Freude und Leichtigkeit? In welchem Bereich haderst Du mit Dir selbst – wo stehst Du Dir noch selbst im Weg? Wo limitierst Du Dich selbst? Wo machst Du Dich kleiner, als Du es in Wirklichkeit bist?

Ich möchte Dich mit diesem Eintrag dazu motivieren, an Dir selbst zu arbeiten, denn nur so ist positive Veränderung möglich. Und ja, Veränderung ist möglich! Jeder kann alles schaffen, sofern sie oder er fest davon überzeugt ist und daran glaubt.

Was Du allerdings nicht bedingungslos glauben solltest, ist, was du denkst. Der Verstand ist Dein Denkapparat. Und es ist sehr schön, dass wir einen Verstand besitzen. Die Aufgabe unseres Verstandes liegt darin, zu denken. Unsere Gedanken, Produkt unseres Verstandes also, sind aber keine Fakten! Es sind nur Gedanken.

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Unsere Glaubenssätze sind unsere Wahrheiten! Es sind tief verankerte Überzeugungen, die unser Denken, Fühlen und Handeln steuern. Doch wie gesagt: Unsere „Wahrheiten“ sind nur eine mögliche Sicht auf die Dinge - keine Fakten!

Es sind Meinungen und Überzeugungen anderer Menschen, die wir irgendwann als Kind aufgeschnappt haben. Meistens von Eltern, Verwandten und Lehrern. Diese Menschen haben uns (ob nun gewollt oder nicht) ihre eigenen Glaubenssätze übergestülpt. Wir haben diese tief in unserem Unterbewusstsein verankert und lassen uns nun von ihnen steuern.

Zum einen sind Glaubenssätze also Meinungen und Überzeugungen anderer, die Du irgendwann in Deinem Leben zu eigen gemacht hast. Zum anderen haben sie sich aus bestimmten Erfahrungen und Erlebnissen herausgebildet. Du hast irgendwann eine Erfahrung gemacht oder etwas erlebt, das Dich geprägt hat. Ich mache mal ein persönliches Beispiel: Ich war ein etwas dickeres Kind. Und ich wurde als Kind von Mitschülern deswegen gehänselt. Das hat mich sehr geprägt, denn daraus habe ich den Glaubenssatz entwickelt Ich bin dick, also lachen mich die anderen aus und das bedeutet, dass ich so wie ich bin, nicht okay bin.

Glaubenssatz in kurz & knackig: Ich bin nicht okay, so wie ich bin.

So, und wie verhält sich jetzt ein erwachsener Mensch, dessen inneres Kind noch immer von dieser Prägung geschädigt ist? Ich kann es Dir gerne verraten:

Ich wollte meine ganze Jugend über abnehmen. Im Nachhinein betrachtet, stelle ich fest, dass ich das wollte, weil ich glaubte, mit mehr auf den Rippen nicht okay zu sein. Und ich habe es nie wirklich geschafft.

Irgendwann während meines Studiums habe ich die Sache so richtig angepackt und habe aus eigener Kraft heraus ganze 25 Kilogramm abgenommen. Die Pfunde waren weg – doch was blieb, war der Glaubenssatz Ich bin nicht okay, so wie ich bin. OBWOHL ich abgenommen hatte und wirklich schlank geworden war, herrschte dieser Glaubenssatz in meinem System und hielt mich weiterhin klein.

Du siehst also, dass es mir nichts gebracht hat, die „Äußerlichkeit“ zu verändern. Stell‘ Dir mal eine Eisbergspitze vor, die aus dem Wasser herausragt. Diese Mini-Spitze, die für uns sichtbar ist, ist unser BEWUSSTSEIN. Das ist quasi der Teil, der, zumindest nachdem ich eben nicht mehr dick war, selbstbewusster sein müsste, denn ich wusste ja, dass sich etwas verändert hat. Gemäß meines Glaubenssatzes, aufgrund meines Übergewichts nicht okay zu sein, müsste ich theoretisch – also auf der RATIONALEN, BEWUSSTEN Ebene wissen, dass ich JETZT OKAY WAR, denn ich hatte ja abgenommen. Aber NEIN! Denn diese BEWUSSTE Ebene macht lediglich 2-5% aus.

Unser UNTERBEWUSSTSEIN hingegen – der Teil des Eisbergs, der sich UNTER Wasser befindet – macht 95-98% aus. Plump gesagt, hat es mir für mein Selbstbild „nichts“ gebracht, abgenommen zu haben, da sich der Glaubenssatz durch die Gewichtsabnahme nicht aufgelöst hat und ich weiterhin dachte, nicht okay zu sein, so wie ich bin.

Jetzt fragst Du Dich womöglich, wie Du Deine Glaubenssätze entlarven und sie auflösen kannst. Und ich teile liebend gerne Strategien mit Dir, die Du selbst anwenden kannst. Doch im Grunde genommen, ist das eine etwas tiefgründigere Sache. Ich möchte Dir damit nicht sagen: „Lass‘ Dich entweder hypnotisieren oder leb‘ mit Deinen Glaubenssätzen“, aber mithilfe von Hypnose kannst Du Glaubenssätze auflösen.

Mithilfe von Hypnose wirst Du in eine Trance versetzt. Eine Trance ist ein anderer Bewusstseinszustand, bei dem sich das Tor zu Deinem Unterbewusstsein öffnet. So können die dort vorhandenen, nicht dienlichen Überzeugungen und Möchtegern-Wahrheiten ausgemistet und eliminiert werden!

Eine NLP-Ausbildung ist ebenfalls empfehlenswert. Hier habe ich gelernt, wie unser Unterbewusstsein funktioniert und all die Impulse aus meiner Ausbildung haben mich an diesen Punkt gebracht, an dem ich mich selbst immer besser kennenlerne und mich heile. Einfach um ein freies und erfülltes Leben zu leben, indem ich mein ganzes Potenzial entfalten kann. Und hierfür müssen limitierende Überzeugungen aus meinem „Archiv“ rausgeworfen und durch hilfreichere Glaubenssätze eingetauscht werden! 😊

Du kannst aber definitiv auch selbstständig etwas tun, um in Deine volle Kraft zu kommen! Und was genau, möchte ich abschließend noch mit Dir teilen.

Löse Deine Glaubenssätze auf

1. Schritt:
Mache Dir klar, was nun die Veränderungen sind, die Du Dir in Deinem Leben wünschst? Welche Bereiche stellen Dich aktuell noch unzufrieden? Du kannst Dein Leben in verschiedene Bereiche einteilen und diese der Reihe nach genauer unter die Lupe nehmen. Die Bereiche könnten sein: Gesundheit, Finanzen, Beziehungen, Erfolg, Berufungen usw.

> Herausfinden, was Du verändern möchtest und aufschreiben.

2. Schritt:
Beobachte die nächsten 2-3 Tage mal, was Dein innerer Kommentator Dir so erzählt. Dieser Kommentator ist eine sich wiederholende Platte. Er spielt seit Jahren (aus Gewohnheit!) die gleichen Songs ab! Schau‘ Dir genau an, was er Dir immer und immer wieder vorsingt.

> Inneren Kommentator beobachten und schauen, was der Dir so erzählt.

3. Schritt:
Wenn Du Deinen inneren Kommentator 2-3 Tage beobachtet hast, schreibst Du Dir auf, was der Dir über Dich erzählt. Et violà – das sind Deine inneren Überzeugungen/Glaubenssätze. Schreibe Dir einen Glaubenssatz, der Dich besonders stark beeinträchtigt, auf.

> Glaubenssatz aufschreiben. Z.B. Das Leben ist hart. Oder: Ich bin ständig im Minus. Oder: Ich bin nicht gut genug. Oder: Immer passiert mir so was. Und, und, und.

4. Schritt:
Und jetzt spielst Du die Rolle Deines eigenen Anwalts und bringst Gegenargumente. Schlüpfe wirklich in die Rolle Deines persönlichen Anwalts und stell‘ Dir vor, Du willst Dich FREIsprechen. Dieser Anwalt findet ganz viele Gegenargumente, die Deinen Glaubenssatz widerlegen.

> In die Rolle Deines Anwalts schlüpfen und Deinen Glaubenssatz mit Gegenargumenten widerlegen.

Vergiss‘ nie, dass das, was Du denkst, keine Fakten sind, sondern eine mögliche Sicht der Dinge. Indem Du Dich mit diesen Themen befasst und Deinen Glaubenssätzen auf die Spur gehst, erweiterst Du Dein Bewusstsein und gleichzeitig auch Deine Wahlmöglichkeiten.

Glaube nicht alles, was Du denkst. Hinterfrage lieber erst, bevor du es glaubst. Schau‘ es Dir genauer an. Sei einfach achtsam mit Deinen Gedanken und beobachte Deinen inneren Kommentator.

BeFREIe Dich von Deinen limitierenden Glaubenssätzen – das ist der Weg zur FREIHEIT.

Ein wunderschönes Wochenende wünsche ich Dir und bis zum nächsten Mal,

Dein NLP-Zauberlehrling,

Elifcan 😊

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